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Meine erste Saison mit Keen Carp

Stefan Pirker

Beim Surfen im Internet, um meinen Horizont zu erweitern, bin ich auf den Workshop von Keen Carp gestoßen.

„Perfekte Gelegenheit um an neue Informationen zu gelangen“, dachte ich mir.

Und so saß ich, gespannt wie ein Bogen, im nächsten „ARCHITECTED CARP FISHING“ – Workshop.

Mit solch einem Informationsfluss hatte ich bei weitem nicht gerechnet.

Die neu gewonnen Erkenntnisse haben mir die Augen geöffnet und mir einen völlig anderen Blickwinkel verschafft.

Auch der angebotene Baitservice hat mich sofort überzeugt.

Kurzerhand orderte ich aus dem Keen Carp Bait Service die für mein Hausgewässer abgestimmten Boilies, gepaart mit der passenden Taktik.

Aufgrund meiner familiären Situation, habe ich meine Angelei komplett umgestellt. Waren einst die Wochenenden  fürs Angeln verplant, so habe ich die Ansitze auf die Wochentage in Form von Kurzsessions verlegt (nach der Arbeit – früh morgens).

Mir ist es wichtig regelmäßiger ans Wasser zu kommen, die Angelzeit so effektiv wie möglich zu nutzen, anstatt ein oder zwei Wochenenden im Monat auszusitzen.

Obwohl es mir anfangs etwas schwer fiel (Stichwort: Komfortzone verlassen), lernte ich einige Vorteile sehr zu schätzen:

  • Geringerer Angeldruck (an so manchen Overnightern saß ich alleine am See)
  • Anfüttern ohne dass der Platz am Tag des Ansitzens besetzt ist ( 3Tage/ 3Hände – ca. 300gr)
  • Tackle auf ein Minimum reduzieren (nur das Nötigste) → mehr Angelzeit

 

Wenn es die Zeit zuließ, nutzte ich die Gelegenheit, um vom Boot aus zu angeln. Klarer Vorteil hierbei ist, an Stellen seine Montagen zu platzieren, an denen wenige bzw. kein anderer angelt. Auch hier bereitete ich meine Spots 3 Tage vor, ehe eine Nacht darauf geangelt wurde.

 

Um den gesellschaftlichen Aspekt nicht zu vernachlässigen und alte Freundschaften zu pflegen, konnte nach Absprache mit meiner Frau, an ausgesuchten Wochenenden, auch die eine oder andere Session stattfinden. In der heutigen Zeit ist jeder in seinem Alltag manifestiert und somit sind Wochenendsessions keine Selbstverständlichkeit mehr. Darum blickte ich immer mit besonderer Vorfreude der jeweiligen Session entgegen.

Rückblickend aufs Jahr gesehen, kann ich behaupten, dass sich meine Angelei um 180 Grad gedreht hat.

Denn:

  • Weißfischrate ist auf  0 (in Worten: Null !!!!)  geschrumpft
  • Konstant Fische gefangen
  • Durchschnittsgewicht enorm gesteigert

In diesem Sinne, tight lines & keep on rockin!

Stefan Pirker



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