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Die letzten Meter

Vincent Leopold

Diesen Herbst hatte ich mir das Ziel gesetzt, einen Bereich meines Hausgewässers zu befischen, der von vielen Anglern einfach links liegen gelassen wird. Auch ich hatte in den vergangenen Jahren dort nur ganz selten mein Glück versucht, geschweige denn dort Erfolg gehabt.

Aber irgendein Gefühl trieb mich dazu, es dort diesen Herbst mal intensiver zu probieren.
Ich verbrachte viele Stunden auf dem Boot, um die richtige Platzwahl zu treffen und auch regelmäßiges Anfüttern gehörte zum Programm.

Da ich in diesem Gewässerabschnitt nicht die Masse der Fische vermutete, setzte ich auf attraktives Futter. Ich benutzte den White Fish Mix, abgerundet mit Shellfish Flavour.
Diesen fütterte ich während meinen Sessions in 18 mm. Am Ende meiner Sessions fütterte ich einen Mix aus 18 mm und 24 mm, um sicherzustellen, dass in den Tagen, an denen ich nicht füttern konnte, immer etwas an Futter aufzufinden war. Doch mein erster zweitägiger Ansitz verlief ohne jegliche Aktion. Ich begab mich nochmal auf Spodsuche und fuhr im Vergleich zur Vorwoche noch einmal mehr zum Füttern an den See. In der ersten Nacht fing ich einen schönen langen Schuppi und so ging es mit einem Fisch auf der Habenseite in die zweite Nacht.

Der Fisch, welcher mich dann am nächsten Morgen aus dem Schlaf riss, war mein gewünschter Zielfisch. Nach einem ewig andauernden Drill konnte ich den langen, dunklen Schuppi mit etwas über 20kg landen.

Neben dem Schuppi landeten auch noch zwei weitere Fische in meinem Kescher.

So war es definitiv nicht das letzte Mal, dass ich diesen, von so vielen Anglern gemiedenen Bereich, befischt.

 

Vincent Leopold



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