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Mein ungarisches Jahr (Teil1)

Tanka Gábor

Der Juli begann und er war erbarmungslos heiß, unser erstes Teamangeln in Ungarn stand an.

Mein Angelpartner mit dem ich mir einen Platz am See teilen würde ist Sebastian Wirtz, dass neue Teammitglied unserer Keen Carp Gemeinde. Nach ein paar Telefonaten mit ihm stand alles fest und der Tag X rückte immer näher.

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Geplant war ein erstes Treffen mit allen Teamkollegen bei Istvan unserem Teamleiter und Keen Carp Manager Zuhause.

Dort wurden wir von unseren ungarischen Teammitgliedern herzlichst mit einem wunderbarem Gulasch bekocht. Natürlich war ich für das tonnenweise Zwiebelschneiden zuständig.

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Nach einem geselligen Abend ging es dann los zum See. Sebastian und ich siedelten uns nach einer ruhigen Überfahrt am anderen Ende des Sees in einer Bucht an.

Nach dem Ausloten und Erkundschaften war uns sehr schnell klar, dass wir unser Augenmerk auf die Uferspots legen würden.

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Zum Ersten konnte ich dort schon ein paar gute Karpfen sichten und als Zweites fiel das Gewässer vor uns steil in Richtung Hölle auf gute 25m ab. Bis auf ein zwei kleine Plateaus war dort nichts zu finden.

Der erste Tag begann sehr zufriedenstellend, am Abend konnte Sebastian gleich schon den ersten 20+ Fisch fangen.

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Die weiteren Tage verliefen teilweise sehr mühselig, die Temperaturen von bis zu 37 C° machten uns schwer zu schaffen.

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Des weiteren verfügte der See über einen immens hohen Weißfischbestand inklusive tausenden von Zwergwelsen.

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Deshalb fiel die Wahl kurz und knapp gesagt auf den Boiliemix Big Water Mix Spanish Robin Red in 24 u 28 mm.

Der nächste Fisch gebührte mir mit knapp über 14 kg.

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Es folgten noch ein paar weitere Fische in der Gewichtskategorie, sogar eine Taube fand den Weg in die Maschen des Keschers, diese konnte ich mit einer spektakulären Rettungsaktion aus der Mitte des Sees vor dem Ertrinken retten.

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Danach war die Taube unser bester Freund am Wasser, sie wich uns nicht mehr von der Seite und verbrachte die Nacht sogar auf unseren Bed-Chairs.

Die Ränder des Sees waren voller Totholz und machten ein Fischen ohne Spannen und Umlenken kaum möglich. Doch wir gaben unser Bestes und die Taktiken gingen auf.

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Ein spannender Trip der viel Schweiß und Abwechslung bot, so haben wir das uns gewünscht gepaart mit Erfolg.

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In der letzten Nacht klingelte es dann auch massiv bei mir, der perfekte Abschluss.

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Sebastian läutete mit einem 20+ Fisch die Session ein und ich konnte den Schlusspunkt ebenfalls mit einem 20Kg + Fisch setzen.

Am nächsten Morgen beluden wir wieder das Boot und machten uns wieder auf die 15-stündige Heimreise.

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Baly´s Lake wir kommen wieder,

Alway´s the Big ones,
Euer Tim

 



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