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Keine Zeit

Sebastian Wirtz

Mal wieder viel zu wenig Zeit, mehr als eine Nacht bekomme ich momentan nicht zu Stande. Ich bin eigentlich kein Freund von schnellen Nächten, da ich mich meistens dann immer sowas von beeile die Ruten ins Wasser zu bekommen, dass alles was nur schief gehen kann auch schief geht.
Aktuell lässt sich aber einfach nicht mehr aus meiner Zeit raus holen, dadurch will ich mich aber nicht klein bekommen und MUSS einfach die Vorbereitung effizienter ausnutzen.

Da ich ja sonst mindestens zwei oder am liebsten drei Nächte gehe wurde ich gefragt ob es Sinn machen würde überhaupt los zu ziehen, da ich ja immer sehr selektive Fischen würde.
Wie oft komme ich in Gespräche, wo man mir sagt wie wichtig es sei so attraktiv wie nur möglich zu angeln wenn die Zeit fehlt. Für viele Leute beißt es sich wenn ich davon rede eventuell mehr Zeit in Vorbereitung als in die Nächte zu investieren. Bei solchen Gesprächen denke ich auch oft daran ob die Jungs, die mir gegenüber stehen auch mehr als nur Instant kennen? Alleine wenn ich immer über meine enorm geringe Futtermenge spreche kommt oft die gleiche Aussage „Damit deckst du aber gar nicht den ganzen Bestand ab“ Genau das will ich auch gar nicht. Es gibt leider immer mehr kleinere Fische in einem See als Größere und da reicht es mir, wenn genau die Klasse wie dieser eine 22.2 Kilo schwere Spiegler einsteigt. Die Stelle war von mir seit mehreren Tage mit dem 50/50 Mix in 24 mm gefüttert worden. Taktik und Stelle entscheiden über den Erfolg, der Erfolg ist natürlich für jeden etwas anderes bzw. etwas Individuelles. Hätte ich aber meine Angelzeit auf zwei Nächte gedehnt, hätte ich aber mindestens ein oder zwei Tage aufgrund der limitierten Zeit an Vorbereitung verloren.

Haut was raus
Sebastian



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