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48 Stunden Angeln = 20+ Karpfen

Markus Fasching

Nach den ganzen Feiertagen beschloss ich wieder fürz wei Nächte an einen 300 ha großen Bagger See zu fahren. Der See hat einen mittelmäßigem Karpfenbestand, aber eine Top-Wasserqualität und er wird auch von ein paar guten Fischen bewohnt.

Ich habe im Workshop bei István gelernt, dass man nie ohne Plan an ein Gewässer herangehen sollte. Daher habe ich mir schon alles zu Hause mehrmals durch den Kopf gehen lassen und hatte die Taktik vorab genauestens ausgeklügelt.

Da ich das Gewässer schon seit Jahren befische, hatte ich einen mir bereits bekannten Platz ins Auge gefasst. Ich wusste, dass ich mich ganz auf meine Futter Taktik verlassen kann, doch diesmal war es anders, denn ich hatte das erste Mal die Köder von Keen Carp im Gepäck.

Am Gewässer Angekommen, baute ich rasch mein Camp auf, da der Wetterbericht immer wieder Regen und Sturm meldete, was mir eigentlich in die Karten spielen sollte, da bereits seit mehreren Tagen Hochdruck herrschte. Wenig später war ich schon im Boot, um meine Köder auf die von mir ausgesuchten Hot-Spots auszulegen. Ich legte die Köder hinter einem großen Plateau, mit einer steil abfallenden Kante ab. Schon beim Ablegen der Montagen hatte ein gutes Gefühl, dass es mir einen Fisch bringen würde.

Ein angenehmer Wind wehte über dem See als die Sonne unterging und ich legte mich früh schlafen. Ich erwachte mitten in der Nacht, denn es zog ein Gewitter auf. Auch der Wind hatte sich gedreht und Drückte nun direkt auf meine Uferseite.

Am nächsten Morgen war ich schon früh wach und setzte mich auf den Steg um das Wasser zu beobachten.

Mit einer heißen Tasse Kaffee in der Hand genoss ich die Morgensonne, als sich plötzlich mein Bissanzeiger meldete und einen Dauerton von sich gab.

Als ich die Rute aufnahm, merkte ich gleich dass mein Gegner einer der größeren sein könnte. Erst machte er gleich mal richtig Meter - ich sprang sogleich ins Boot und folgte ihm.

Nach einem harten Kampf konnte ich dann endlich den Kescher unter ihn durchführen und hatte ihn endlich im Netz.

Zurück an Land versorgte ich den Fisch und war mehr als überwältigt als die Waage bei 21,50 kg stehen blieb. „Jawohl!!!“, dachte ich mir und freute mich: Mein erster Fisch mit 20+, gleich beim ersten Trip des Jahres an einem riesigen Bagger See.

Gefangen hatte ich denn wunderschönen Spiegler auf einem ausbalancierten Hemp Miix Boilie mit „Spanisch Red“ und „Black Pepper“Flavour.

Nach ein paar Fotos und einem kleinen Abschiedskuss setzte ich den schönen Fisch schonend zurück in sein Element und legte die Rute gleich wieder an ihren Platz, aber die verbleibende Zeit verstrich ereignislos.

Während der Fahrt nach Hause lies ich die Ereignisse zufrieden Revue passieren. Ich konnte es noch immer nicht ganz glauben, dass die von mir überlegte Taktik für diesen 48-Stunden-Trip so aufging und ich so einen Ausnahme-Fisch fangen konnte.

Markus Fasching



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