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Schnelle Nächte am 1000 Hektar Natur See

Lukas Krassnitzer

Es war Anfang September und allmählich näherte sich die produktivste Jahreszeit für uns Karpfenangler. Also traf ich mich mit meine Kumpel Geri Kohlweg um uns zu beratschlagen an welchen See wir angeln sollten. Die Entscheidung fiel uns nicht schwer, so entschieden wir uns für einen 1000 Hektar großen Natur See im wunderschönen Kärnten.

Unser Plan war es dann angeln zu gehen, wenn am wenigsten Angeldruck herrscht. Also vermieden wir es am Wochenende dort zu angel. Der erste Ansitz stand bevor und nach der Arbeit war es dann auch so weit.  Wir fuhren mit meinem Kajütboot an den von uns zuvor ausgesuchten Seeabschnitt. Dort angekommen hieß es schnell das Boot ankern und vernünftige Spots zu suchen. Zum Glück kennen wir den Seeabschnitt ziemlich gut was uns die Suche sehr erleichterte.

In dieser Nacht konnten wir fünf Karpfen fangen, jedoch nicht in der Größe, die wir uns erhofft hatten. Völlig müde packten wir um sechs Uhr morgens zusammen und fuhren auf die Arbeit. Die darauffolgende Nacht gingen wir nicht angeln, da wir noch total kaputt von der letzten Nacht waren. Am nächsten Tag hatten wir beide unsere Akkus vollgetankt und fuhren am Abend pünktlich nach Dienstschluss wieder an den See.

Wir machten unsere Ruten scharf und brachten sie zu den zuvor ausgewählten Spots, mit dem einzigen Unterschied, dass wir die Menge der beigefütterten Boilies reduzierten. Um etwa Mitternacht meldete sich mein Bissanzeiger. Als ich die Rute aufnahm, merkte ich gleich, dass es sich um einen besseren Fisch handeln musste. Ich fuhr schnell mit dem Beiboot über den Fisch und nach einem kurzen Drill konnte ich ihn sicher landen.

Ein makelloser Schuppi mit 20,2 kg.

Der Erfolgsköder war ein Boilie aus dem Big Water Mix, den wir im Keen Carp Bait Service abrollen ließen. Am Morgen bevor es wieder in die Arbeit ging, fütterten wir auf alle Spots ca. eine Handvoll Boilies. Nach einem anstrengenden Arbeitstag fuhren wir wieder für eine schnelle Nacht an den See. Diesmal hatten wir perfekte Bedingungen, leichter Regen und es kam leichter Wind auf. Es dauerte auch nicht lange, bis sich der erste Bissanzeiger meldete.

Ein traumhaft gefärbter Schuppenkarpfen für meinen Kumpel Geri war das Ergebnis.

Geri konnte diese Nacht eine weitere Schönheit auf sein Konto verbuchen.

Diesen 20,3 kg schweren Spiegler konnte er ebenfalls auf den Big Water Mix fangen.

In dieser Nacht konnte ich leider nur einen kleinen Schuppenkarpfen zwischen 10-12 Kg fangen. Doch nun begannen die Temperaturen deutlich zu sinken. Wir hatten nachts Temperaturen von etwa 5 °C, zugleich sank natürlich auch die Wassertemperatur ab. Mein Kumpel Geri und ich hatten ein gutes Bauchgefühl für die kommenden Nächte. Unser Bauchgefühl sollte uns nicht täuschen, aber seht selbst.

Ein top Schuppi mit 19,5 kg.

Aber was dann ein paar Sekunden später passierte, übertraf alle meine Erwartungen. Ich konnte einen der ganz Dicken auf die Matte legen der zugleich mein neuer PB war!

Unglaubliche 25,6 kg brachte das Schuppenbrett auf die Waage.

Auch mein Angelkollege konnte super Fische fangen wie diesen hier zum Beispiel mit 17,6 kg.

Nach dieser schlaflosen Nacht gönnten wir uns einen Tag Pause um wieder zu Kräften zu kommen. Endlich ausgeschlafen und natürlich voll motiviert ging es wieder an den See. Wir genossen  traumhafte Sonnenuntergänge und so starteten wir in die letzte Nacht. Plötzlich begann es mitten in der Nacht stark zu regnen, trotzdem blieben wir zuversichtlich.

Dann ging es auf einmal Schlag auf Schlag. In der zweiten Nachthälfte konnten wir noch drei Fische über unseren Kescher ziehen.

 17,2Kg

 18,6Kg

 21,5Kg

Edit: Nach der Fertigsellung des Artikels, konnte Lukas und Geri bei einer weiteren Session zwei weitere Karpfen über 20 kg auf die Matte legen.

Ein weiterer Schuppi mit 20,40 kg.

Auch Geri konnte in dieser Nacht noch einen top Fisch mit 22,10 kg auf die Matte legen.

Durch unser Durchhaltevermögen und der richtigen Köderwahl wurden unsere Kurzsessions zum vollen Erfolg.

Tight Lines,
Lukas Krassnitzer und Geri Kohlweg



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