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Saisonstart mit neuem PB

Niklas Klemp

Nach dem ich die Saison 2019 besser nicht hätte abschließen können, folgte nun der Start in die neue Saison 2020. Zunächst verschaffte ich mir an meinem Zielgewässer beim Schnorcheln einen Überblick über die Fressplätze und Ruhezonen der Fische und verteilte auf den aussichtsreichen Plätzen jeweils eine Hand voll Boilies aus dem Hot Fish&Gammarus Mix. Zwei Tage später erfolgte die Kontrolle der Spots. Drei der Spots wurden von den Fischen aufgesucht und so wurden diese nun regelmäßig gefüttert.
Eine Woche später folgte der erste Ansitz. Als die Nacht und der Morgen ohne Aktion verliefen, war die Enttäuschung groß. Beim reinholen der Ruten stellte ich schnell die Ursache fest: die Krebse hatten die Boilies komplett vom Haar gefressen.

Nach dem anschließenden Telefonat mit Victor vom Keen Carp Bait Service, entschieden wir uns für einen anderen Mix, den 50/50 Mix. Dieser Mix ist weniger attraktiv als der Hot Fish&Gammarus Mix und sollte resistenter gegen die Krebse im Frühjahr sein. Zudem ist er auch noch einer der selektiveren Köder für diese Jahreszeit, was sich mit meinem Ziel, die etwas besseren Fische des Sees zu fangen, gut abdeckt.

Nach Ankunft der neuen Köder, fütterte ich meine Spots eine Woche mit wenigen Hände voll Boilies vor. Als die erste Wochenendsession anstand, schnorchelte ich voller Erwartungen die Ruten, welche mit Waftern aus dem 50/50 Mix geködert waren, auf ihre vorbereiteten Plätze. In der ersten Nacht konnte ich direkt einen Karpfen mit 26 Pfund fangen.

Der nächste Tag verlief ruhig. Als sich am Abend wieder der Bissanzeiger meldete und ich die Rute in die Hand nahm, merkte ich direkt, dass ich es diesmal mit einem besseren Fisch zu tun hatte, denn dieser machte mächtig Druck am anderen Ende. Als ich kurz danach einen Spiegelkarpfen mit 42 Pfund sicher keschern konnte, war die Freude über meinen ersten Karpfen mit 20 kg riesig!

Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass man mit einem guten Köder und der richtigen Taktik, mit wenig Aufwand gezielt zu den größeren Fischen des Sees kommen kann, ohne sich durch den ganzen Bestand angeln zu müssen.
 

Tight Lines,
Niklas Klemp



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