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Kohlenhydratboilies nach der Laichzeit

Alexander Cyrys

Im August bin ich vor unserem anstehenden Familienurlaub für vier Nächte an einen Paylake in die Steiermark gefahren. Nach längerer Fahrt bin ich am Donnerstag erst um 23 Uhr am See angekommen. Da ich von meinem Teamkollegen wusste, dass die Beißzeiten an diesem See eher nachts und in den frühen Morgenstunden liegen, war für mich klar, dass ich noch in der Nacht meine Ruten auslegen werde. Um drei Uhr morgens legte ich mich mit einem guten Gefühl schlafen. Keine drei Stunden später erfolgte schon der erste Biss. Ein schöner Spiegelkarpfen mit 17,8 kg kam zum Vorschein.

Nach einem kurzen Fotoshooting legte ich die Rute sofort wieder neu. Keine halbe Stunde später folgte der nächste Biss auf der gleichen Rute und brachte mir einen Schuppenkarpfen mit 21,8 kg. Ich konnte es selber noch nicht glauben, dass ich nach vier Stunden angeln bereits zwei so wunderschöne Fische auf der Matte liegen hatte. Beide Fische konnte ich auf den Nutty/Spanish Red/Pistachio in 24mm und Härtegrad zwei fangen.

Auf meinem zweiten Platz hatte ich den Hot Fish Gammarus Blueberry Scopex in 24mm im Einsatz. Am dritten Platz verwendete ich den Mega Spice & Seed Mix in 24mm.

An Hand der ersten beiden gefangenen Fische nahm ich an, dass die Fische erst vor kurzem abgelaicht hatten. Deswegen vermutete ich, dass die Karpfen nach dem anstrengenden Laichgeschäft nun Kohlenhydratköder bevorzugt fressen werden.

Bis zum darauffolgenden Morgen blieben meine Bissanzeiger stumm. Um sechs Uhr lief erneut die Rute am "Nutty-Platz" ab und ich konnte bald darauf einen herrlichen Twotone mit 16kg keschern.

Den folgenden Tag und die folgende Nacht blieb es erneut ruhig. Der See wirkte fast wie ausgestorben. Am dritten Tag bekam ich gegen sieben Uhr einen Lauf. Dieses Mal kam der Biss auf dem Mega Spice & Seed Mix. Nach kurzem Drill kam ein Schuppenkarpfen mit 17,9 kg zum Vorschein.

Wie die drei Tage zuvor tat sich tagsüber erneut nichts. Erst am Morgen ließ sich ein über 20kg schwerer Schuppenkarpfen den Nutty Mix schmecken. Ich zögerte nicht lange und brachte die Rute sofort wieder auf den Spot, weil wir noch mitten in der Beißphase lagen. Mein Bauchgefühl wurde nur eine Stunde später in Form eines 17,8kg schweren Schuppis bestätigt.

Total zufrieden packte ich nun alles zusammen. Ich hatte bereits alles bis auf  meine Ruten und dem Boot im Auto verstaut. Es kam wie es kommen musste und ich konnte noch meinen Einpackfisch mit ca. 15kg fangen. Gebissen hat er auf den Mega Spice & Seed Mix.

Von meinen drei zur Verfügung stehenden Ruten bekam ich nur zwei zum Laufen. Die dritte Rute mit dem attraktivsten Köder, dem Hot Fish Gammarus, brachte auch nach einem Platzwechsel nach zwei Tagen keinen Fisch mehr. Auch die Information von meinem Teamkollegen bezüglich der Beißzeiten hat gestimmt, denn ich bekam alle sieben Bisse zwischen 4.30 Uhr und 7 Uhr in der Früh.

Überglücklich trat ich meine Heimreise an und freute mich auf unseren Familienurlaub.

Grüße Alex

 



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