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Neues Hausgewässer, neues Glück

Stefan Pirker

In der Saison 2021 war ich in der glücklichen Lage eine Jahreskarte für ein Gewässer zu bekommen, an dem es nur eine limitierte Anzahl an Angellizenzen gibt. Ich kannte diesen See bereits, da ich in der Vergangenheit meinen Freund das eine oder andere Mal begleiten durfte.

Meine Angelei beschränkte sich, bis auf ein paar Sessions an den Wochenenden, auf einzelne Nächte. Meistens kam ich erst spät am Wasser an, nachdem ich meine Kinder ins Bett gebracht hatte. So legte ich meine Montagen oft im letzten Licht. Meine Sessions beendete ich um die Mittagszeit. So konnte ich jedes Mal gezielt in der heißen Phase am Vormittag am See sein. Die Beißzeit liegt hier in den Stunden am Vormittag. Ich bereitete meine Plätze täglich mit 300 Gramm Boilies vor. Deswegen reichte auch die relativ kurze Angelzeit aus, um sehr erfolgreich zu sein.

Im Frühling fiel meine Wahl auf den 50/50 Mix. Mit diesem Köder gelang es mir einen Fisch vom A-Team innerhalb eines Monats sogar zweimal auf die Matte zu legen. Vor der Laichzeit wog der Fisch 25,5kg und danach 24kg.

Im Sommer konnte ich mit dem Big Water Mix in 24mm und Härtegrad drei weitere schöne Fische auf meiner Habenseite verbuchen.

17,5 kg

18,4 kg

19 kg

Da mich mein Sohn mit voller Begeisterung bei der einen oder anderen Session begleitete, entschloss ich mich wieder auf den 50/50 Mix Boilie in 24mm umzusteigen. Ein attraktiverer Boilie, der für mehr Aktion sorgt, aber dennoch selektiv ist, um mir die Weißfische vom Leibe zu halten. So konnte ich noch einige Fische bis knapp über 20kg fangen.

Twotone 20,2kg

16,1 kg

16,6 kg

17 kg

16 kg

Als sich das Jahr immer mehr seinem Ende näherte und die Wassertemperatur in Richtung einstelligen Bereich wanderte, kam der Hot Fish Gammarus in 18mm und Härtegrad eins zum Einsatz. Ende November ist es mir gelungen meinen ersten Schneekarpfen zu überlisten. Während eines 24-stündigen Ansitzes konnte ich drei Bisse produzieren. Leider ist mir ein guter Fisch vorm Kescher ausgestiegen. Das wäre sprichwörtlich „Die Kirsche auf der Torte“ gewesen.

Meine letzte Session startete ich Anfang Dezember. Wie immer hatte ich im Vorfeld die Plätze gut vorbereitet und ich hatte ein gutes Bauchgefühl. Leider musste ich wegen des starken Schneefalls die Session vorzeitig abbrechen.

Trotzdem ist es mir gelungen dem Gewässer noch ein allerletztes Mal in diesem Jahr einen Schatz zu entreißen. So konnte ich noch diesen wunderschönen Schuppenkarpfen in meinen Händen halten.

15 kg

In diesem Sinne wünsche ich allen ein erfolgreiches Angeljahr 2022.

 

Stefan Pirker



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